Löschwasserversorgung

Übungsannahme: Wirtschaftsgebäudebrand

Bei der von HLM Johann Zöhrer ausgearbeiteten Übung wurden alle wasserführenden Amaturen sowie das Ansaugen von Wasser aus einem Teich mit der Tragkraftspritze (TS) beübt.

Die Übung fand am Abend statt, daher war es auch nötig eine ausreichende Beleuchtung aufzubauen. Neben der Dunkelheit erschwerte auch der nasse und rutschige Untergrund sowie der Nieselregen das Arbeiten. Auch der Wasserwerfer am Tanklöschfahrzeug (TLF 4000). Mit dem Hydroschild wurde wurde versucht, eine eventuelle Brandausbreitung zu verhindern.

Alle Feuerwehrkameraden waren mit vollem Einsatz und Engagement dabei um zu trainieren, damit man für einen etwaigen Ernstfall bestens darauf vorbereitet ist.

Was ist eine Tragkraftspritze?

Die Tragkraftspritze (TS) ist eine tragbare Pumpe mit eigenem Motor. Die Leistungsgrenze dieser Pumpen steht in engem Zusammenhang mit ihrem Gewicht, das von vier Feuerwehrleiten getragen werden können soll, und zwar nicht nur auf ebenem Grund, sondern auch in steilerem Gelände. Eine TS hat den Vorteil, dass sie auch entfernt vom Einsatzfahrzeug zur Wasserentnahme aus offenen Gewässern (Fluss, Bach, Teich,...) oder als "Verstärkerpumpe" bei der Löschwasserversorgung über lange Wegstrecken verwendet werden kann. Die heutzutage eingesetzten TS haben einen elektrischen Starter, ergänzt durch einen Reversierstarter für den Fall, dass der elektrische Starter nicht funktioniert.

Bei der FF Hatzendorf kommt eine TS-12 zum Einsatz. Die Zahl zwölf steht für die Nennförderleistung von 1200 Liter Wasser pro Minute bei einem Nennförderdruck von 10 bar und einer Saughöhe von 3 Metern und befindet sich auf dem Tragkarftspritzenanhänger (TSA).

Fotos von der Übung beim Anwesen Hafner in Ödgraben: