Atemschutz

Der Atemschutz stellt eine sehr zentrale Rolle im Feuerwehrwesen da. Bei Brandeinsätzen und auch bei technischen Einsätzen ist oft der Eigenschutz in Form von schwerem Atemschutz unumgänglich.

Damit im Einsatzfall die sehr gefährliche Arbeit mit schwerem Atemschutz so sicher als möglich ist, müssen die Atemschutzgeräteträger die körperliche Eignung und auch das notwendige Fachwissen mitbringen.

Die körperliche Eignung der Kameraden wird alle drei Jahre beim AKL (Atmung-Kreislauf-Lunge) Test durch einen Internisten überprüft.

Um das notwendige Fachwissen zu erlangen muss ein dreitägiger Kurs an der Feuerwehr- und Zivilschutzschule in Lebring absolviert werden. Danach sind regelmäßige Übungen besonders wichtig. Diese werden alle zwei Monate in Form einer Abschnittsatemschutzübung sowie mit regelmäßigen Übungen der FF Hatzendorf abgehalten. Auch die Atemschutzleistungsprüfung dient zum Perfektionieren der Arbeiten mit schwerem Atemschutz.

Die FF Hatzendorf drei Pressluftatmer sowie 6 Atemschutzmasken. An jedem Pressluftatmer ist auch ein so genannter Todmannwarner moniert.

Um die Einsatzzeit überwachen zu können steht dem jeweiligen Gruppenkommandant ein Gerät zur Außenüberwachung zur Verfügung. Über eine Helmfunkanlage kann der Atemschutztrupp auch den Kontakt nach außen aufrecht erhalten.

Für die Einsatzbereitschaft der Geräte ist der Atemschutzwart verantwortlich. Seine Aufgabe ist es, die Atemschutzmasken nach jeder Verwendung zu reinigen und die Dichtheit zu überprüfen. Weiters ist er für die monatliche Überprüfung der Atemschutzgeräte zuständig. Auch die Dokumentation der Einsatzzeiten der einzelnen Kameraden in Form von Atemschutzstammblättern obliegt dem Atemschutzbeauftragen. Der Atemschutzbeauftragtem kümmert sich auch um regelmäßige Übungen und um die Ablegung der Atemschutzleistungsprüfung.