Chronik der Freiwilligen Feuerwehr Hatzendorf

Als Gründungsjahr der Freiweilligen Feuerwehr Hatzendorf gilt das Jahr 1889.

Gespräche zur Gründung einer Feuerwehr gab es sicherlich schon vor dem Jahre 1889. Das Sitzungsprotokoll des Gemeindeausschusses vom 12. Feber 1889 gibt uns aber den ersten schriftlichen Beweis über einen Beschluss zur „Errichtung eines Gebäudes zur Unterbringung der Feuerspritze und der Löschrequisiten nebst Anbringung eines Arrestlokals."

Das nur mehr schwer leserliche Originalprotokoll lieg im Gemeindeamt Hatzendorf auf.

Das Ansuchen um Gründungsbewilligung wurde an die Statthalterei für Steiermark in Graz gestellt und ist dort am 20.12.1890 eingelangt.

Die Genehmigung zur Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Hatzendorf durch die Statthalterei für Steiermark ist mit 11. Jänner 1891 datiert. Der Amtsschimmel arbeitete damals schon sehr schnell, mit Abstand schneller als zur heutigen Zeit.

Zum Obmann wurde Dr. Rudolf Lemberger gewählt, Wehrhauptmann war Michael Neuhold und Schriftenempfänger war der Lehrer Karl Waldegger.

Das erste Rüsthaus wurde, wie vom Gemeindeausschuss beschlossen, 1890/91 errichtet. Das Baugrundstück, zwischen Straße und Grazbach, war Bauernsondergut und für sonstige Zwecke wegen der eingeengten Lage nur schwer nutzbar. Es wurde 1999 als die Brücke über den Grazbach neu errichtet wurde abgerissen.

Im Hintergrund das erste Rüsthaus
Im Hintergrund das erste Rüsthaus

Auf dem Foto sieht man deutlich das erste Rüsthaus. Es war ein einfacher Bau mit einem Holztor, einem mit Bretter verschlagenen Giebel und einem giebelmittigen kleinen Holzturm.

Bereits im Jahr 1891, und zwar am 8. Februar, wurde die erste „Gemeindespritze" übernommen.

1898 wurde von der Feuerwehr die erste Karrenspritze angekauft. Der Einsatz erfolgte mit Pferden, welche die Bauern abwechselnd zur Verfügung stellen mussten. Schnelligkeit spielte damals eine noch nicht allzu große Rolle.

Von der Gründung bis zum Jahre 1922 sind bereits 106 Personen der Freiwilligen Feuerwehr Hatzendorf beigetreten.

Zu Beginn des Jahres 1922 wurde in Rittergraben und Kirchenegg eine Selbsthilfeorganisation bei Bränden, die so genannte Feuerhilfsstelle gegründet. Anscheinend hatte man zur Freiwilligen Feuerwehr wenig Vertrauen. Ziel dieser Organisation war es, bei unvorhergesehenen Feuersbrünsten durch Sach- und Arbeitsleistung der Mitglieder den Betroffenen zu helfen. Je nach Betriebsgröße mussten Holzlieferungen und Handarbeitsleistungen im entsprechenden Ausmaß geleistet werden. Durch die „zahlreichen Brände" innerhalb eines kurzen Zeitraumes war diese Organisation aber sehr bald zum Sterben verurteilt. Die Mitglieder kamen mit dem Spenden von Bauholz und den Handarbeitsleistungen nicht mehr nach.

Am 17.Juni 1928 wurde der neu angebaute Rüsthausturm und eine neue Karrenspritze eingeweiht. Die Pfarrchronik schreibt, dass die Feuerwehren in einer „unabsehbaren Anzahl" erschienen waren.

Das erste Rüsthaus mit neuem Turm
1928 - das renovierte Rüsthaus mit neu errichtetem Turm

Nach Auflassung des alten Rüsthauses wurde im Erdgeschoss des Turmes eine Tür gebrochen und ein Warteraum für die Bushaltestelle errichtet.

Im Jahre 1931 fand in Hatzendorf anlässlich der 40-Jahr-Feier der Bezirksfeuerwehrtag statt. Auch in der Pfarrchronik wurde das Ereignis dokumentiert.

Festdamen und Feuerwehrfunktionäre anlässlich des Bezirksfeuerwehrtages
und des 40 Jahr Jubiläum am 13. September 1931

Ein Foto aus den 30iger Jahren mit Hauptmann Franz Thurner (Mitte)

Schon in den 30iger Jahren wurden Fortbildungskurse für Feuerwehrkameraden in Graz abgehalten. Auch Feuerwehrmänner aus Hatzendorf nahmen daran teil.

Teilnehmer am Rauchschutzkurs >>
Teilnehmer am Gerätemeisterkurs >>

1938 wurde das erste Feuerwehrfahrzeug, Fabrikat Steyr Daimler, und eine Motorspritze angekauft.

Während des II. Weltkrieges bestand eine kleine Löschgruppe der Feuerwehr Hatzendorf. Leiter war Franz Auner aus Hatzendorf. Genauere Aktivitäten der Feuerwehr sind sonst keine bekannt, bzw. konnte darüber nichts in Erfahrung gebracht werden.

Schon im Jahr 1945 wurde im Gasthaus Vorauer vom früheren Hauptmann Bgm. Franz Thurner, Peter Krenn und jungen Heimkehrern Gespräche über den Wiederbeginn der Freiwilligen Feuerwehr Hatzendorf geführt. Erster Hauptmann der Nachkriegszeit war Bgm. Franz Thurner, Kassier war Johann Bierbauer.

Im Jahr 1946 wurde das zweite Feuerwehrfahrzeug, ein gebrauchtes Wehrmachtsfahrzeug, Type Ford, angekauft. Hauptsächlicher Fahrer war der Gastwirt Karl Neuhold. Dieses Fahrzeug war nur schwer von anderen Fahrern fahrbereit zu bekommen. Als Fahrer versuchten sich oft auch Knaus Hermann, Thurner Johann und Thurner Franz. Mit diesem Fahrzeug wurde auch die Musikkapelle zu Veranstaltungen der Nachbarkapellen transportiert.

Der Motor dieses Fahrzeuges hatte einen herrlich lauten und schnalzenden Spruch und musste beim Starten von Zeit zu Zeit mit hoch brennbarem Treibstoff über den Luftfilter gefüttert werden.

1951 wurde das 60-jährige Gründungsfest, verbunden mit einer Motorspritzenweihe, gefeiert.

1952 erfolgte der Ankauf eines Jeeps mit Vorbaupumpe.

Der 11. Juli 1954 war für die FF Hatzendorf ein rabenschwarzer Tag. Es war vorgesehen, das Fest der Nachbarfeuerwehr Übersbach zu besuchen. Es fanden sich rund 15  Feuerwehrkameraden ein und bestiegen das Feuerwehrauto um die Fahrt anzutreten. Fahrer war Kamerad Johann Thurner aus Hatzendorf 81. Es muss vorausgeschickt werden, dass zu dieser Zeit die Straße Fehring - Fürstenfeld (L207) gebaut wurde. Die ursprünglich Schotterstraße wurde neu grundiert und anschließend asphaltiert und über den Berg mit einem Stöckelpflaster versehen. Für die damaligen Straßenbenützer ein großer Fortschritt. Leider lag damals viel Baumaterial auf der Straße und lange Strecken konnten nur einspurig befahren werden. So war es auch bei den Poschkurven in Glatzberg. Johann Thurner kam mit dem Feuerwehrauto an dieser einspurigen Stelle zu weit auf den linken Straßenrand, die Räder verschnitten sich im losen Material und das Feuerwehrauto stürzte, sich mehrmals überschlagend, die überaus steile Böschung in den Abgrund. Der Großteil der Feuerwehrkameraden erkannte die Gefahr sofort und konnte noch abspringen. Nicht alle schafften es und so erlitt der Kamerad Franz Wagner aus Unterhatzendorf 9 einen offenen Oberschenkelbruch. Er wurde in das LKH Feldbach und von dort ins LKH Graz eingeliefert. Nach dreimonatigem Krankenhausaufenthalt konnte er entlassen werden und leidet heute noch an diesen Unfallfolgen. Weiters erlitt Franz Neubauer, Unterhatzendorf 11, eine Quetschung des Beines und musste eine Woche im LKH Feldbach behandelt werden. Kamerad Rupert Spörk aus Hatzendorf 82 erlitt eine Kopfverletzung und musste ebenfalls in LKH Feldbach eingeliefert werden. Aufgrund der schwere des Unfalls kann man aus heutiger Sicht sagen, dass noch wesentlich mehr hätte passieren. Das Feuerwehrauto wurde verhältnismäßig wenig beschädigt.

Eine Versicherung der Kameraden gab es praktisch nicht. Die vorhandene Versicherung war aus dem Jahre 1938 und es war zum Beispiel ein Taggeld von 22 Groschen vorgesehen. Es gab also keinen Verdienstentgang, kein Schmerzensgeld, kein Krankengeld und keine Unfallrente.

Am 28. Januar 1962 legte der langjährige Wehrhauptmann Bgm. ÖR. Franz Thurner seine Funktion zurück.

Bgm. ÖR. Franz Thurner

Auch der Schriftführer OSR. Dir. Adolf Schlögl legte seine Funktion zurück.

OSR. Dir. Adolf Schlögl

Bei den darauf folgenden Neuwahlen wurde Peter Krenn, Bohnerberg 69, zum Hauptmann und Franz Auner, Hatzendorf 16, zu seinem Stellvertreter gewählt. Zum Schriftführer wurde Eduard Zemek, Kirchenegg 42, und zum Kassier Rupert Spörk, Hatzendorf 82, bestellt.

Im Jahre 1966 wurde ein Land Rover - Einsatzfahrzeug angekauft. Dieses wurde im Juli 1966, eine Woche vor der feierlichen Einweihung, bei einer Einsatzfahrt nach Kirchenegg schwer beschädigt. Bei der Fahrt zum Garagenbrand bei Anton Gartner in Krichenegg stürzte das Fahrzeug in der Kurve beim Kriegerdenkmal um und rammte die Seinmauer bei Matzer. Der Schaden betrug damals ÖS 14.000,-- und wurde großzügig vom Land übernommen. Die Weihe des reparierten Fahrzeuges konnte ebenfalls termingerecht vorgenommen werden.

Weihe Land Rover - Einsatzfahrzeug, Juli 1966

Im Jahr 1968 gab es bei der Freiweilligen Feuerwehr Hatzendorf wieder einen Führungswechsel. Am 4. Februar 1968 legte Peter Krenn, seine Funktion als Feuerwehrhauptmann und Franz Auner, seine Funktion als Hauptmannstellvertreter nach internen Schwierigkeiten (Machtkämpfen) zurück.

Zum neuen Hauptmann wurde der Lösch- und Maschinenmeister Rupert Thurner, Hatzendorf 157, gewählt. Hauptmannstv. wurde Brandmeister Josef Christiner, Habegg 6. Zum Kassier wurde Johann Mayer, Hatzendorf 67, und zum Schriftführer Eduard Zemek ernannt.

Das erste Tanklöschfahrzeug wurde im Jahre 1969 angekauft. Es war dies ein Magirus-Deutz mit einem Tankinhalt von 2.600 Liter. Dies war ein gebrauchtes Tanklöschfahrzeug, welches vorher bei der Flughafenfeuerwehr Hannover, Deutschland, eingesetzt war. Es war wohl ein Allradfahrzeug, hatte aber noch keine Servolenkung oder sonstige technische Einrichtungen.

1973 wurde der Jeep ausgeschieden. An seiner Stelle wurde ein Land Rover Mannschaftswagen mit Vorbaupumpe angekauft.

Nach einer langen Zeit der Suche nach einem geeigneten Bauplatz und der Planungen wurde im Jahre 1977 das neu errichtete Rüsthaus eingeweiht. Der Bau dieses Rüsthauses war unbedingt notwendig geworden, da das alte Rüsthaus für die Unterbringung der Gerätschaften nicht mehr geeignet war.

Im Obergeschoss (Kniestock) wurde eine Wohnung für den Zeugwart Herbert Prasch mit seiner Familie errichtet.

Das neue Feuerwehrhaus

Im Jahre 1978 legte der bisherige Hauptmann Rupert Thurner sein Amt zurück. Zum Hauptmann wurde sein bisheriger Stellvertreter Josef Christiner gewählt. Hauptmannstv. wurde Johann Mayer, der auch noch Kassier war, und Schriftführer blieb Eduard Zemek.

Abmarsch von der Kirche, 1978

Am 22.1.1984 legte OBI Johann Mayer sein Amt als Hauptmannstellvertreter zurück. Zum neuen Hauptmannstv. wurde Anton Lindhoudt sen. gewählt. Johann Mayer blieb aber weiterhin Kassier.

Im Jahre 1985 musste, mangels Unterstützung der Kameraden, Hauptmann Josef Christiner seine Funktion zurücklegen. In einer außerordentlichen Wehrversammlung am 20.8.1985 wurde der bisheriger Hauptmannstellvertreter Anton Lindhoudt sen. zum Hauptmann und Kamerad Rupert Fragner zu seinem Stellvertreter gewählt. Unter dieser Führung erfuhr die Hatzendorfer Feuerwehr einen großen Aufschwung. Es traten zahlreiche neue Mitglieder der Feuerwehr bei und unsere Wehr wurde eine der Besten im Abschnitt, ja sogar eine der Besten im Bezirk.

Das reparaturbedürftige Tanklöschfahrzeug Magirus-Deutz wurde im Jahre 1984 an die Freiwillige Feuerwehr Garrach verkauft.

1985 wurde das neue Tanklöschfahrzeug TLF 4000, Type Steyr Allrad angekauft und eingeweiht. Die Bezahlung erfolgte zu je einem Drittel durch die Gemeinde Hatzendorf, Land Steiermark und der Freiweilligen Feuerwehr Hatzendorf.

Anlässlich der TLF-Weihe wurde eine Anzahl von Feuerwehrkameraden ausgezeichnet:

Im Jahre 1985 legte Schriftführer Eduard Zemek aus gesundheitlichen Gründen sein Funktion zurück. Zum neuen Schriftführer wurde Thomas Szalay ernannt.

Die größte Brandkatastrophe die Hatzendorf je erlebt hat, war 1987 der Brand des Wirtschaftsgebäudes der Landwirtschaftlichen Fachschule in Hatzendorf. Der große Hallenbau wurde ein Raub der Flammen. Brandursache war ein technischer Defekt.

Schon bald wurde das 1977 errichtete Rüsthaus zu klein und so musste 1989 ein Zubau errichtet werden. Durch den Zubau wurde die Garage vergrößert, eine Werkstatt, Umkleideräume und Sanitäranlagen im Erdgeschoss, sowie ein Büro und ein Schulungsraum im Obergeschoss errichtet. Die Einweihung des Zubaues erfolgte am 13. August 1989 anlässlich der 100-Jahr-Feier und des in Hatzendorf stattfindenden Bezirksfunkbewerbes.

Am 14.7.1990 wurde die neu angekaufte Tragkraftspritze „TS12" eingeweiht, verbunden mit einem Sommerfest im Park der landwirtschaftlichen Fachschule Hatzendorf.

Feierliche Weihe durch Pfarrer Geistl. Rat Alois Lafer.

Am 20.7.1991 wurde das neue Manschaftstransportfahrzeug „MTF", ein VW T3 Synchro, eingeweiht.

Die Freiwillige Feuerwehr Hatzendorf unter HBI Anton Lindhoudt sen.

Das Gasthaus Kraxner wurde am 22.2.1993 ein Raub der Flammen, ausgelöst durch spielende Kinder. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand bereits fast das gesamte Gebäude in Vollbrand.


Im Oktober 1995 gab es ein Zugsunglück in Ederberg. Ein PKW wurde beim Überqueren des Bahnüberganges vom herankommenden Zug erfasst.

1996 wurde bei Josef Niß in Stang der gesamte Dachgeschossausbau und der Dachstuhl Raub der Flammen.

Die Kameraden Anton Lindhoudt sen. und Josef Kohl suchen noch nach Glutnestern.

Bei der Wehrversammlung 1997 legten Anton Lindhoudt sen. und Rupert Fragner ihre Funktionen als Kommandant bzw. -Stellvertreter zurück. Unter ihrer Führung erlebte die Freiwillige Feuerwehr Hatzendorf einen enormen Aufschwung in allen Bereichen. Zum Kommandanten wurde Franz Steirer und zu seinem Stellvertreter Franz Auner gewählt.

Die Mitglieder der Freiweilligen Feuerwehr Hatzendorf unter der Führung von
HBI Franz Steirer und OBI Franz Auner, 1998.

Das Jahr 1999 war für die Freiwillige Feuerwehr Hatzendorf ein sehr trauriges Jahr. Unser sehr verdienstvolle ehemalige Kommandant Anton Lindhoudt sen. ist im blühenden Alter von 53 Jahren tödlich verunglückt. Beim Böllerschießen für die Hochzeit seines Sohnes Anton erlitt er bei einer Explosion des Schwarzpulvers schwerste Verbrennungen am gesamten Körper und Vergiftungen durch Einatmen des Pulverschmauches. Der Unfall ereignete sich am 2. Juli 1999, am Vortag der Hochzeit. Schwere und schwerste Verbrennungen erlitten auch der Schussmeister und Feuerwehrkamerad Johann Zöhrer und Alois Wippel aus Stang. Anton Lindhoudt sen. und Alois Wippel wurden mit dem Hubschrauber in das AKH Wien geflogen und Johann Zöhrer in das LFK Graz eingeliefert. Anton Lindhoudt sen. verstarb auf Grund seiner schweren Verletzungen am ... Juli 1999. - Dich Hochzeit fand nicht statt und die geplante 110-Jahr-Feier der FF Hatzendorf wurde ebenfalls abgesagt und auf das nächste Jahr verschoben.

Im Jahr 2000 galt es für die Freiwillige Feuerwehr Hatzendorf ein großes Fest zu feiern. Am 28. Mai 2000 wurde die 110-Jahr-Feier mit der Weihe des neuen Kleinrüstfahrzeuges „KRF-S" vom Typ „Mercedes Sprinter Allrad" begangen. Eine überaus große Anzahl von Kameraden der Nachbarfeuerwehren und hochrangige Ehrengäste gaben unserer Wehr die Ehre. Bereits am 27.5.2000 war ein großes Zeltfest mit den „Mürztaler Musikanten".

Die Feuerwehrführung und die ausgezeichneten Kameraden

Bei der Wehrversammlumg im Jänner 2001 gab es abermals einen Führungswechsel. HBI Franz Steirer legt aus privaten Gründen seine Funktion als Kommandant zurück. Bei den anschließenden Wahlen wurde Franz Auner zum Kommandanten und Ing. Anton Lindhoudt zu seinem Stellvertreter gewählt. Daniel Steirer löst Schriftführer Thomas Szalay nach 15 Jahren Verwaltertätigkeiten ab.

Im August 2002 wurden große Teile Niederösterreichs von einer Jahrhunderthochwasser-Katastrophe heimgesucht. Auch Kameraden der FF Hatzendorf fuhren nach Niederösterreich um den Menschen zu helfen. Aus diesem Einsatz resultiert die Partnerschaft mit der Freiwilligen Feuerwehr Gedersdorf.

Ende Jänner 2003, bei der Wehrversammlung, legt Schriftführer Daniel Steirer seine Funktion aus beruflichen Gründen zurück. Sein Nachfolger wird Franz Hölbling.

Am Peterstag, 29.06.2003, folgt die Partnerschaftsgründung zwischen der FF Hatzendorf und der FF Gedersdorf. Beide Wehren verbindet eine innige Freundschaft.

Nach nur sechs monatiger Bauzeit, wurde am 24.10.2004 das neue Feuerwehrhaus eingeweiht. Aus Platzgründen war eine Erweiterung des alten Rüsthauses nicht möglich. Sehr verdient machten sich bei diesem Projekt die Kameraden HBI Franz Auner, OBI Ing. Anton Lindhoudt und Schriftführer Franz Hölbling.

Bei der Wehrversammlung im Jänner 2005 legt Ing. Anton Lindhoudt jun. seine Funktion als Kommandantstellvertreter zurück. An seine Stelle wurde Siegfried Ölweiner gewählt.

Es gab im Jahr 2005 auch zwei Großbrände. Bei Johann Friedl,Stang, wurde ein Großteil des Wirschaftsgebäudes und bei Alois Eibl, Schießl, das gesamte Kellergebäude durch das Feuer vernichtet.

Im Jahr 2006 wurde Rupert Nierensee zum Kassier und Ing. Anoton Lindhoudt jun. zum Schriftführer ernannt. Der langjährige Kassier Josef Hafner legt sein Amt aus beruflichen Gründen zurück. Ihm wird Dank und Anerkennung ausgesprochen.

Nach den heftigen Schneefällen im Februar 2006, mussten die Feuerwehren zum Katastropheneinsatz nach Mariazell, um die Dächer und Wege von den meterhohen Schneemassen zu befreien. Auch eine Gruppe Kameraden der FF Hatzendorf machte sich am 14.2.2006 auf den Weg in die Obersteiermark.